| Sehenswertes
Das
Schulmuseum Wartha-Stróža (Schlüsselmuseum)
Die 1898 erbaute ehemalige Schule, die im Sommer 1951 als Folge
der damals verfügten Zentralisation des Schulwesens geschlossen
wurde, bietet den Rahmen und den Raum für das am 12. September 1998
eröffnete Museum. Aus der im alten Klassenraum dokumentierten Schulgeschichte
ab 1822 des vormals sorbischen und heute deutsch- sorbischen Dorfes
werden besonders die Dorfschulgeschichte und das Schulleben in der
Zeit von 1840 bis 1910 vorgestellt.
In Vorträgen wird die Geschichte der Schule ab 1786, der erstmals
urkundlichen Erwähnung der Schule in Wartha, als ein Beispiel der
Dorfschulgeschichte der Oberlausitz, die Entwicklung des sorbischen
Schulwesens und das Wirken des sorbischen Komponisten und Lehrers
Korla Awgust Kocor in den Jahren 1842 bis 1852 in der Schule Wartha
vorgestellt. Das Museum trägt daher seinen Namen.
Kontakt
Telefon: 035932/31183
Der Olbasee
Der Olbasee ist aus einer ehemaligen Kohlengrube entstanden. Bereits
1932 erreichte
der See seine heutige Spiegelhöhe. Aus der ehemaligen Kohlengrube
entstand ein
50 ha großer See, mit einer als Flächendenkmal geschützten Insel,
dem „Radisch”.
Im Jahre 1962 wurde die Olba zum Erholungsgebiet erklärt. Der Olbasee
ist ideal für
Surfer, Segler und Badefreunde.
Museum "Alte Pfefferküchlerei"
Die "Alte Pfefferküchlerei" in Weißenberg, etwa 15,5 km von Wartha
entfernt, ist der europaweit älteste und einzige in seiner ursprünglichen
Form museal genutzte Handwerksbetrieb eines Pfefferküchlers. Sie
zeigt die sozial-ökonomische Entwicklung eines einst weitverbreiteten
bodenständigen Handwerkes, das heute bis auf wenige Ausnahmen von
der Industrie und der Feinbäckerei abgelöst worden ist.
Die Bausubstanz des Hauses stammt aus der Mitte des 17. Jh. Im 18.
Jh. wurde sie durch einen Stadtbrand beschädigt und wieder ergänzt.
1683 heißt es erstmalig in den Akten der Weißenberger Bäckerinnung:
"... es soll for itzo und alle Zeiten einen Kuchentisch geben".
Seit 1674 im Besitz der Familie Bräuer/Opitz, ging die Pfefferküchlerei
1937 durch ein Legat des Meisters Paul Hermann Opitz in das Eigentum
der Stadt Weißenberg über und wurde unter Denkmalschutz gestellt.
Kontakt
Telefon: (035876) 40429
Basaltwerk Baruth (Technisches Denkmal - Schlüsselmuseum)
1929 erteilte Prinz Ferdinand zur Lippe der Dresdner Firma Phillip
den Auftrag
zum Bau eines Brecherwerks. Bereits 1930 war das Werk betriebsbereit.
Basalt ist ein blaugraues, vulkanisches Gestein von großer Festigkeit.
Es wird
zu Brechsand, Edelsplitt oder Mineralgemisch verarbeitet und eignet
sich vorzugsweise für Straßen- und Gleisbau und als Betonzuschlagsstoff.
Im Dezember 1993 wurde hier zum letzten Mal Gestein gebrochen. Es
wird für nachfolgende Generationen als Schauanlage und Technisches
Denkmal bewahrt. Das Museum erreichen Sie von Wartha nach ca. 7 km.
Kontakt
Telefon: (035932) 31112
Das
Martin-Nowak-Neumann-Haus in Nechern
In Nechern, 11,6 km von Wartha entfernt, lädt
das Martin-Nowak-Neumann-Haus des sorbischen Künstlers und Schriftstellers
zu einem Besuch ein. Er lebte und arbeitete hier von 1900 bis 1990.
Krabat, Wassermann, Mittagsfrau und Lutken erhielten durch ihn ihre
typische Gestalt. Mit seinen Werken prägte er Jahrzehnte sorbischer
Kunst. Sein bekanntestes
Kinderbuch ist "Krabat - der gute sorbische Zauberer".
Sein Signet ist das Lindenblatt; die Linde ist das Symbol des sorbischen
Volkes.
Kontakt
Telefon: über (03591) 42105
Naturerlebnispfad
"Guttauer Teiche"
Auf dem Naturerlebnispfad "Guttauer Teiche" können Sie wandern
oder radeln durch
die ungestörte Stille der Heide und Teiche. Hier können Sie
ausspannen, beobachten,
entdecken und den Einklang mit der Natur spüren. Führungen
können telefonisch gebucht werden. Auf gleichem Wege erhalten Sie
auch zusätzliche Informationen.
Kontakt
Telefon: (035932) 31183 oder (035932)3650
Fischereiausstellung
Guttau (Schlüsselmuseum)
Im Rittergut Guttau befindet sich die Fischereiausstellung, das
Informationszentrum
der Sächsischen Teichwirtschaft. Dort erfahren Sie Wissenswertes
über den heimischen Karpfen und die Teichwirtschaft. Führungen
können telefonisch gebucht werden.
Kontakt
Telefon: (035932) 31183
Segelflugplatz
Klix
Auf dem Segelflugplatz in Klix können Sie von Anfang April bis
Ende September
Rundflüge mit einem Segel- oder Motorflugzeug buchen. Das Heide-
und Teichgebiet
aus der Vogelperspektive zu erleben, wird für Sie ein unvergessliches
Erlebnis sein.
Teichweg
Malschwitz-Niedergurig
Auf dem Teichweg Malschwitz-Niedergurig finden Sie eine Landschaft
mit Flußauen,
Teichen und einem herrlichen Baumbestand. Viele
seltene Tiere
sind hier heimisch. So brütet in fast allen Orten der Gemeinde ein
Weißstorchenpaar. Und auch Fischotter und Eisvogel leben hier.
Sorbisches Lutherdenkmal
Auf dem Gottlobsberg in Niedergurig können Sie das "Lutherdenkmal"
mit sorbischer Inschrift (1883), das Kriegerdenkmal vom 1. Weltkrieg
(1919) und das Kriegerdenkmal, welches an die Gefallenen des 2.
Weltkrieges erinnert, sehen.
Technisches
Museum "Margarethenhütte"
Die Margarethenhütte war ursprünglich ein Braunkohlenbetrieb – später verbunden mit einer Tonwaren- und Ziegelfabrik. Sie war eine der ersten Porzellanfabriken in Deutschland, in der elektrotechnische Porzellanerzeugnisse hergestellt wurden. Das seit 1996 bestehende Museum gibt auf vielfältige Weise Einblick in die Technik und die Geschichte der Porzellanfertigung. Besondere Attraktion des Museums ist das funktionsfähige Hochspannungsprüffeld. Besuche und Führungen sind nach telefonischer Absprache jederzeit möglich. Die regulären Öffnungszeiten finden Sie auf der Homepage des Museums.
Badesee "Blaue Adria"
Das Erholungsgebiet „Blaue Adria“ liegt in einem Heidedorf am Rande
des
Naturschutzgebietes „Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft. Der
Badesee entstand aus einer ehemaligen Kaolingrube. Das Wasser ist
sauber und azurblau und man sagt ihm, nicht zu unrecht, sogar heilende
Wirkung nach.
Saurierpark
Kleinwelka - der familienfreundliche Freizeitpark
Von Luttowitz fahren Sie etwa 6 km in Richtung Kleinwelka.
Dort erwarten Sie im Saurierpark und im Sauriergarten von Kleinwelka
zahlreiche
Dinosaurier-Plastiken und Kleintiere, die lange vor dem Menschen die
Welt bevölkerten.
Am Rande ist ein "Ossiland" entstanden - die Geschichte der DDR
im Miniaturformat.
Deutschlands größter Irrgarten mit Abenteuer- und Rätsellabyrinth
ist die vierte
Attraktion, die nicht nur für Kinder ein einzigartiges Erlebnis
bietet.
Schloss und der Park in Milkel; Schmiede Metallbau
Kunath
Von Luttowitz können Sie in Richtung Milkel abbiegen. Dort lohnt
es sich das Schloss und den Park anzusehen. Das Schloss entstand
auf dem Gelände einer frühdeutschen Wasserburg (12. Jh.). Mit seinen
beiden Rundtürmen erinnert das Schloss an die Moritzburg bei Dresden.
In der restaurierten Schauwerkstatt, der Schmiede in Milkel, treffen
Sie Metallbaumeister Hellmar Kunath, der Ihnen gern die Besonderheit
des englischen Hufbeschlags erklärt und eindrucksvoll demonstriert.
Bischof-Benno-Haus Schmochtitz
Das Bischof-Benno-Haus, eine Anlage aus Seminargebäude, Land- und
Torhaus sowie Familienhaus, ist als Bildungsstätte des Bistums Dresden-Meißen
offen für vielfältige Angebote der Erwachsenenbildung.
Kirchen
von Radibor
Die drei Kirchen von Radibor widerspiegeln die tiefe Verwurzlung
des Ortes im katholischen Glauben. Lebendig ist auch der Gebrauch
der sorbischen Sprache und die Pflege sorbischer Bräuche. So z.B. das Osterreiten
am Ostersonntag, die Marienprozessionen im Mai und die Fronleichnamsprozession
am zweiten Donnerstag nach Pfingsten.
Kontakt Katholische Kirche, Sakrales Museum/Radibor Telelefon: (035935) 20713
Radibor/ Landwirtschaftliches Museum - Telefon: (035935) 23275
Naturlehrpfad
"Litzenteich Radibor"
Auf dem Naturlehrpfad "Litzenteich Radibor" (11 km) können Sie
beim Wandern nicht nur die schöne Landschaft genießen, sondern auch
viel über die heimische Tier- und Pflanzenwelt erfahren. Führungen
können Sie telefonisch oder per E-Mail buchen.
Bockwindmühle in Luga
Die Mühle ist fast 300 Jahre alt. Anhand historischer Maschinen
und Geräte gewinnt man einen Eindruck, wie einst „das Korn zu Mehl
wurde“. Führungen können telefonisch gebucht werden.
Kontakt
Telelefon: (035933) 3860
Alte Schanze bei Luga
Schanze ... "sich verschanzen", Bezeichnung für slawische Wallanlage.
Einstige Schanzen erkennt man noch heute in unmittelbarer Nähe vieler
Orte: Frauen und Kinder suchten mit Vorräten und Vieh im tieferliegenden
runden Areal Schutz, während die Männer oben auf dem Wall den
Angreifern trotzten.
Fischereihof
Kleinholscha
Der Fischereihof in Kleinholscha lädt zu Feriencamps, Aktionsprogrammen
für die ganze Familie und als Ausgangspunkt für Wanderungen und
Exkursionen zu Vogel- und Amphibienbeobachtungen ein.
 Neschwitz:
Schloss und Park;
Sächsische Vogelschutzwarte und Naturschutzstation
Neschwitz liegt am Schwarzwasser, umgeben von bewaldeten Höhen,
fruchtbaren Feldern duftenden Wiesen und schimmernden Teichen. Das
Barockschloss wurde 1721 auf den Kellergewölben einer mittelalterlichen
Wasserburg errichtet. Gleichzeitig
entstand der Barockgarten, der zusammen mit dem angelegten Landschaftsgarten
den reizvollen Park bilden. Er gehört zu den berühmtesten der Lausitz.
Heute beherbergt das Schloss einen Konzertsaal, die kleine Galerie,
eine ständige Naturausstellung und eine Naturschutzstation. Seit
1999 hat auch die Sächsische Vogelschutzwarte hier ihren Sitz.
Heimatmuseum
Neschwitz
Mitten in Neschwitz befindet sich das Heimatmuseum Neschwitz, welches
jeden Sonntag von 13 – 17 Uhr geöffnet ist. Hier können Sie einen
Friseursalon aus dem vergangenen Jahrhundert, viele Gebrauchsgegenstände
des dörflichen Lebens, eine Wäschemangel und Modelle der Kirche
und anderer Gebäude entdecken. Außerdem kann man sich über die Besiedlung
der Lausitz durch die Slawen informieren. Sonderausstellungen bereichern
das Angebot.
Kontakt
Telefon: (035933) 39307
Töpferei
Barchmann in Puschwitz
Wenige Kilometer von Neschwitz finden Sie in Puschwitz die Töpferei
Barchmann, die ganzjährig von Montag bis Samstag geöffnet hat und
in der, nach Voranmeldung, auch Führungen durch den Betrieb möglich
sind. Bereits in der 4. Generation führt Karl Barchmann die Familientradition
der Töpferkunst mit Leidenschaft fort. 1729 gegründet – damals noch
zum Rittergut Puschwitz gehörend – ist sein Handwerksbetrieb mit
5 Angestellten die älteste Töpferei im Landkreis Bautzen.
Naturlehrpfad
„Caßlauer Wiesenteiche”
Der Naturlehrpfad „Caßlauer Wiesenteiche” (12 km ) ist mit kleinen
und großen Lehrtafeln ausgestattet. Verschiedene Baum- und Straucharten
entlang des Weges sind mit Namensschildern gekennzeichnet. Bei Fragen
zu Führungen oder weiteren Informationen wenden Sie sich bitte an
die Naturschutzstation Neschwitz.
Waldbad
Niesendorf
Mitten im Heidewald finden Sie dieses schöne naturbelassene Bad
mit einer Wasserfläche von ca. 6 ha. Der See entstand aus einer
stillgelegten Kiesgrube. Mit Volleyballplatz, Kegelbahn und Spielplatz
kommen Camper und Badegäste auf ihre Kosten.
Eutrich-Jitk,
Krabat-Haus; Schloss und Park Königswartha; Heimatstube
Der kleine Ort Eutrich-Jitk gilt als der Geburtsort des Krabat,
einer der bekanntesten
sorbischen Sagenfiguren. Krabat wurde ein Freund seines Ortes und
der ganzen Umgebung.
Etwa 3 km von Eutrich finden Sie in Königswartha das Schloss, welches
um 1780 im klassizistischen Stil erbaut wurde. Dazu wurde ein Teich
und ein kleiner Landschaftspark im englischen Stil angelegt. Heute
beherbergt das Schloss die einzige ostdeutsche Berufsschule für
Binnenfischerei.
Unweit vom Schloss können Sie in der Heimatstube Königswartha, Gutsstr.
4 c, die jeden Dienstag von 9 - 12 Uhr geöffnet ist, eine Schusterwerkstatt
und viele weitere interessante Ausstellungsstücke besichtigen.
Tel. (035931) 21132 oder 20988 Führungen, Besichtigungen
Die Touristinformation in Königswartha befindet sich im gleichen
Haus wie die Heimatstube und die Bibliothek und ist werktags außer
Donnerstag geöffnet.
 Friedhof
Ralbitz
Ralbitz hat einen unter Denkmalschutz stehenden sorbischen Friedhof.
Die Kreuze sind alle aus Holz, gleich groß und in weiß, der Trauerfarbe
der Sorben in vorchristlicher Zeit. Viele Kreuze und Betsäulen in
den Vorgärten und an den Straßen und Wegen zeugen vom christlichen
Glauben der Einwohner.
 Wallfahrtskirche
Rosenthal
Rosenthal ist ein bekannter Wallfahrtsort, wo jährlich Wallfahrten
stattfinden: Pfingstmontag (Mädchen in ihren traditionellen Trachten),
Dienstag nach Pfingsten zum Dankgottesdienst der Osterreiter, zu
Maria Heimsuchung (2. Juli) und zu Maria Geburt (8. September).
Crostwitz
In Crostwitz ist der Sitz der katholischen Pfarrkirchgemeinde mit
seiner spätbarocken Kirche "St. Simon & Judas" und dem "M.-Hornig-Haus".
Aller zwei Jahre findet hier ein "Internationales Folklorefestival"
statt. Crostwitz gilt als Zentrum des katholischen Sorbentums. Hier
wurde am 10. Mai 1945 die Domowina, der "Bund der Lausitzer Sorben",
wieder gegründet.

 Kloster
in Panschwitz-Kuckau
Das Zisterzienserkloster "Sankt Marienstern" (1248) beging im Jahre
1998 sein 750-jähriges Bestehen. In der Schatzkammer des Klosters
können einige der wertvollen Ausstellungsstücke bewundert werden.
Im angrenzenden Kräuter- und Lehrgarten kann man einheimische sowie
seltene Kräuter und Gewürze kennen lernen, fühlen, sehen und als
lebendige Urlaubserinnerungen mit nach Hause nehmen. Mehr Informationen
erhalten Sie per Telelefon, Telefax oder E-Mail.
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